§ 75c SGB V – Stand der Technik
seit 01.01.2022 · alle Krankenhäuser
Jedes Krankenhaus muss angemessene organisatorische und technische Vorkehrungen nach dem Stand der Technik treffen, um Störungen der IT-gestützten Versorgung zu vermeiden.
Wir ersetzen die betroffenen Teile Ihrer medizinischen IT durch geprüfte Open-Source-Software – on-premise in Ihrem Rechenzentrum. Von der Fachanwendung bis zur vernetzten Medizintechnik: kein Rip-and-Replace über Jahre, sondern eine chirurgische SOFORT-Migration nach dem Stand der Technik.
4 Wochen
bis zur Migration
On-Premise
in Ihrem Rechenzentrum
100 % Open Source
auditierbar, kein Lock-in
HEALTHCARE IT · CHIRURGISCHE MIGRATION
Aus der B3S-Gap-Analyse ergibt sich, welche medizinische Software und Infrastruktur den Stand der Technik verfehlt. Genau diese Komponenten ersetzen wir durch on-premise betriebene Open-Source-Software – der Rest Ihrer Healthcare-IT bleibt unangetastet.
Abgekündigte Betriebssysteme, Datenbanken und medizinische Fachanwendungen – von der Medizinprodukte-Verwaltungssoftware bis zum Laborsystem – werden durch gewartete Open-Source-Alternativen ersetzt.
Offene HL7-/DICOM- und Datenbank-Schnittstellen sowie ungesicherte Anbindungen vernetzter Medizintechnik (ICS/OT) werden gekapselt, segmentiert und verschlüsselt.
Ungeschützte Fernwartungszugänge (VPN, RDP, TeamViewer) – auch von Medizintechnik-Herstellern – weichen kontrolliertem, protokolliertem Zugriff mit Mehr-Faktor-Authentifizierung.
Zentrale Benutzer- und Rechteverwaltung mit rollenbasiertem Zugriff, MFA und lückenloser Protokollierung – Open-Source-IAM statt gewachsener Insel-Accounts.
Revisionssichere, offline-fähige Backups und ein erprobter Notbetrieb, damit die Versorgung auch im Angriffsfall weiterläuft.
Zentrales Log-Management, SIEM und automatisierte Security-Scans auf Open-Source-Basis – Schwachstellen und Angriffe werden erkannt, dokumentiert und sind fürs Audit nachweisbar.
RECHTSSICHERE GRUNDLAGEN
Die Migration richtet die betroffenen Systeme konsequent an den geltenden Sicherheitsanforderungen für Krankenhäuser aus – vom Stand der Technik nach § 75c SGB V bis zur Nachweispflicht nach § 8a BSIG.
seit 01.01.2022 · alle Krankenhäuser
Jedes Krankenhaus muss angemessene organisatorische und technische Vorkehrungen nach dem Stand der Technik treffen, um Störungen der IT-gestützten Versorgung zu vermeiden.
DKG · vom BSI festgestellt
Der branchenspezifische Sicherheitsstandard für Krankenhäuser konkretisiert den Stand der Technik. Wir richten die betroffenen Systeme konsequent daran aus.
EU 2017/745 · Abgrenzung
Zertifizierte Software als Medizinprodukt verändern wir nicht – die Zulassung bleibt unberührt. Wir sichern ihre Umgebung: Schnittstellen, Netzsegmentierung und den Betrieb der vernetzten Medizintechnik.
KRITIS · alle 2 Jahre
KRITIS-Krankenhäuser ab 30.000 vollstationären Fällen pro Jahr weisen ihre Vorkehrungen alle zwei Jahre gegenüber dem BSI nach. Wir liefern die dafür nötige Dokumentation.
EU 2022/2555 · NIS2UmsuCG
Die NIS-2-Richtlinie weitet Sicherheits- und Meldepflichten im Gesundheitswesen deutlich aus. Unsere Ziel-Architektur berücksichtigt die kommenden Anforderungen bereits heute.
BSI · ISMS
Härtung, Netzsegmentierung und ein Informationssicherheits-Managementsystem auf Basis von BSI IT-Grundschutz und ISO/IEC 27001.
Art. 9 DSGVO · Gesundheitsdaten
Patientendaten bleiben im Klinik-Rechenzentrum. Kein Cloud-Zwang, kein Datenabfluss in Drittländer, volle Kontrolle über besonders schützenswerte Gesundheitsdaten.
kein Vendor-Lock-in
Quelloffene Software ist einsehbar, prüfbar und langfristig wartbar – ohne Blackbox und ohne Lizenzabhängigkeit von einem einzelnen Hersteller.
Rechtsgrundlagen u. a.: § 75c SGB V, § 8a BSIG, BSI-KritisV, B3S „Sicherheit für die Gesundheitsversorgung im Krankenhaus“ (DKG), BSI IT-Grundschutz, ISO/IEC 27001, Art. 9 DSGVO. Kommende Anforderungen aus der NIS-2-Richtlinie bzw. dem NIS2-Umsetzungsgesetz werden berücksichtigt. Anticipater unterstützt die Erfüllung dieser Anforderungen; die Feststellung der Eignung und der Nachweis nach § 8a BSIG erfolgen durch eine unabhängige prüfende Stelle.

Anticipater Studio
Alter Schlachthof 39
76131 Karlsruhe
ZUSAMMENARBEIT AUF AUGENHÖHE
Krankenhaus-IT und medizinische IT sind zwei Welten: hier Server, Netzwerke und KIS – dort vernetzte Medizintechnik, Herstellervorgaben und MDR. Wir sprechen beide Sprachen und holen IT-Leitung, Informationssicherheitsbeauftragte und Medizintechnik von der Gap-Analyse an bis zum Go-Live an einen Tisch.
Vertrauen entsteht durch Kontrolle: Jede Änderung wird vorab mit beiden Teams abgestimmt, im Parallelbetrieb getestet und mit geplanter Rückfallebene umgeschaltet. Admin-Zugänge und Datenhoheit bleiben durchgehend in Ihrem Haus – wir arbeiten mit Ihren Teams, nicht an ihnen vorbei.
Und danach? Wissenstransfer statt Abhängigkeit: Ihre Administratoren erhalten Schulung und vollständige Betriebsdokumentation und können jedes System selbst weiterbetreiben. Ob Sie die Wartung an uns geben oder selbst übernehmen, entscheiden Sie – nicht ein Lizenzvertrag.
On-Premise und Open Source heißt: volle Datensouveränität, kein Cloud-Zwang, kein Herstellergeheimnis. Sie behalten die Kontrolle – technisch und rechtlich.
IN 4 WOCHEN ZUM ZIEL
Gemeinsam mit Ihrer Krankenhaus-IT und Medizintechnik gleichen wir medizinische Software und Infrastruktur mit dem B3S und dem Stand der Technik ab und identifizieren die betroffenen, nicht-konformen Komponenten.
Für jede betroffene Komponente wählen wir eine geprüfte Open-Source-Alternative und planen den On-Premise-Betrieb inklusive Netzsegmentierung.
Wir setzen die neuen Komponenten on-premise auf, migrieren Daten und Schnittstellen und testen parallel zum Live-System – in Wartungsfenstern, die mit IT und Medizintechnik abgestimmt sind, ohne Ausfall der Versorgung.
Härtung, automatisierte Security-Scans, Penetrationstest und Notbetrieb-Probe, dann Go-Live. Sie erhalten die Verfahrens- und Härtungsdokumentation für Ihr Audit.
TYPISCHE AUSGANGSLAGEN
Vier Situationen, in denen wir betroffene Teile Ihrer medizinischen Software und Klinik-IT schnell und B3S-konform ersetzen.
Der nächste Nachweis gegenüber dem BSI steht an und einzelne Systeme halten dem Stand der Technik nicht stand.
Outcome
Betroffene Komponenten rechtzeitig ersetzt und nachweisfähig dokumentiert.
Die Gap-Analyse zum B3S zeigt konkrete Lücken, die vor dem Audit geschlossen werden müssen.
Outcome
Lücken geschlossen, Schutzziele erfüllt, Prüfung vorbereitet.
Betriebssysteme, Datenbanken oder medizinische Fachanwendungen erhalten keine Sicherheitsupdates mehr.
Outcome
EOL-Komponenten durch gewartete Open-Source-Software abgelöst.
Gesundheitsdaten liegen in einer Cloud oder bei einem Hersteller mit Lock-in – Sie wollen die Kontrolle zurück.
Outcome
Systeme on-premise zurückgeholt, Datenabfluss gestoppt.
HÄUFIGE FRAGEN
Statt eines jahrelangen Komplettaustauschs ermitteln wir in der B3S-Gap-Analyse gezielt die Komponenten, die den Stand der Technik verfehlen, und ersetzen ausschließlich diese – parallel zum laufenden Betrieb. Alles, was bereits konform ist, bleibt unangetastet.
Ja – pro betroffenem Modul. Weil wir chirurgisch vorgehen und auf erprobte Open-Source-Bausteine setzen, liegt zwischen Gap-Analyse und abgesichertem Go-Live in der Regel rund ein Monat. Größere Häuser migrieren mehrere Module in aufeinanderfolgenden Sprints.
Alle Systeme laufen in Ihrem Rechenzentrum. Patientendaten verlassen Ihr Haus nicht, es gibt keinen Cloud-Zwang und keinen Datenabfluss in Drittländer. Damit behalten Sie die volle Kontrolle über besonders schützenswerte Gesundheitsdaten nach Art. 9 DSGVO.
Quelloffene Software ist einsehbar und prüfbar – keine Blackbox. Sie ist herstellerunabhängig wartbar, vermeidet Vendor-Lock-in und Lizenzabhängigkeiten und lässt sich für Audits transparent nachvollziehen. Wartung, Support und Härtung übernehmen wir.
Nein. Wir migrieren und härten die Klinik-IT rund um Ihre Versorgung – Fachanwendungen, Server, Datenbanken, Schnittstellen und Netzwerke. Zertifizierte Software als Medizinprodukt (MDR, EU 2017/745) verändern wir bewusst nicht, damit die Zulassung unberührt bleibt. Stattdessen sichern wir ihre Umgebung: Netzsegmentierung, Zugriffskontrolle und die Anbindung vernetzter Medizintechnik.
Ja. Vor dem Go-Live prüfen automatisierte Schwachstellen-Scans und ein Penetrationstest die neuen Komponenten. Im laufenden Betrieb suchen wiederkehrende automatisierte Security-Scans zusammen mit dem zentralen Monitoring kontinuierlich nach neuen Schwachstellen – die Ergebnisse fließen direkt in Ihre Audit-Dokumentation ein.
Nein. Der B3S ist ein Standard, dessen Umsetzung wir technisch und dokumentarisch sicherstellen. Die Feststellung der Eignung und der Nachweis nach § 8a BSIG erfolgen durch eine unabhängige prüfende Stelle. Wir bringen die betroffenen Systeme auf den geforderten Stand und liefern die Nachweise, die Sie für Ihr Audit brauchen.
Ja. § 75c SGB V verpflichtet seit dem 1. Januar 2022 alle Krankenhäuser – unabhängig von der KRITIS-Schwelle – zu Vorkehrungen nach dem Stand der Technik. Der B3S ist der anerkannte Weg, diese Pflicht zu erfüllen. KRITIS-Häuser ab 30.000 vollstationären Fällen pro Jahr haben zusätzlich die Nachweispflicht nach § 8a BSIG.
Ihre IT-Abteilung bleibt durchgehend Herr des Verfahrens: gemeinsame Planung ab der Gap-Analyse, abgestimmte Wartungsfenster, dokumentierte Changes und volle Admin-Rechte in Ihrem Haus. Wir ergänzen Kapazität und Spezialwissen – wir ersetzen nicht Ihr Team. Nach dem Go-Live übergeben wir die Betriebsdokumentation und schulen Ihre Administratoren, damit Ihre IT jedes System selbst weiterbetreiben kann.
Vernetzte Medizinprodukte folgen eigenen Regeln: Herstellerfreigaben, Wartungsverträge, MDR-Zulassungen. Deshalb planen wir jede Maßnahme an der Medizintechnik-Anbindung gemeinsam mit Ihrer Medizintechnik-Abteilung und – wo nötig – mit den Geräteherstellern, orientiert am Risikomanagement für vernetzte Medizinprodukte nach DIN EN 80001-1. Die Geräte selbst und ihre Zulassung bleiben unangetastet; abgesichert werden Netz, Schnittstellen und Zugriffe.
Ja. Wir migrieren im Parallelbetrieb: Die neuen Komponenten werden aufgebaut und getestet, während das Bestandssystem weiterläuft. Der Umschaltzeitpunkt wird gemeinsam geplant, inklusive Rückfallebene und Notbetrieb, damit die Versorgung zu keinem Zeitpunkt gefährdet ist.
Abgekündigte Betriebssysteme und Datenbanken, medizinische Fachanwendungen wie Medizinprodukte-Verwaltungssoftware, unsichere Schnittstellen (z. B. HL7/DICOM), die Anbindung vernetzter Medizintechnik (ICS/OT), ungeschützte Fernwartungszugänge, gewachsene Benutzer- und Rechteverwaltung, Backup und Notbetrieb sowie Logging und Monitoring. Was genau bei Ihnen betroffen ist, zeigt die Gap-Analyse.
Je nach Gap-Analyse typischerweise erprobte Standardbausteine: Proxmox VE für Virtualisierung, Proxmox Backup Server für revisionssichere Backups, OPNsense für Firewalling und Netzsegmentierung, Keycloak für Identity & Access mit MFA, Wazuh als SIEM und Zabbix fürs Monitoring – dazu PostgreSQL als Datenbank-Basis. Alles quelloffen, auditierbar und on-premise betreibbar. Die konkrete Auswahl treffen wir gemeinsam mit Ihrer IT.
In einem kostenlosen Erstgespräch – gerne gemeinsam mit Ihrer IT-Leitung und Medizintechnik – analysieren wir Ihre Ausgangslage und zeigen, welche Teile Ihrer medizinischen Software und Klinik-IT sich in vier Wochen B3S-konform on-premise ablösen lassen.